Zusammenarbeit und Besprechungen zwischen Jugendämtern und Schulen

Es gibt ein neues KMS mit dem sperrigen Titel: "Richtlinien über die Koordination der Zusammenarbeit und über regelmäßige Besprechungen zwischen Jugendämtern und Schulen". Dort geht es darum, wie die" Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, den Trägern der freien Jugendhilfe und den Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe (Art. 31 Abs. 1 BayEUG)" koordiniert wird. Das betrifft wohl besonders die Grund-, Mittel- und Förderschulen.

Wichtig ist für uns zu wissen, dass diese Zusammenarbeit die Schulleitung koordiniert und dass jedes Jugendamt "für jede Schule eine Ansprechpartnerin bzw. einen Ansprechpartner für die Koordination der strukturellen Zusammenarbeit" bestimmt und "der Schule, dem örtlich zuständigen Staatlichen Schulamt und, sofern die Schule nicht der Aufsicht des Schulamts untersteht, der Regierung oder der bzw. dem Ministerialbeauftragten" mitteilt, wer die oder der für die Schule zuständige Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner ist.. Darüber hinaus wird festgelegt, dass einmal im Jahr ein  Koordinationstreffen der Ansprechpartner zu erfolgen hat und welche Themen dabie behandelt werden (Liste im KMS).

Für uns ist das interessant, weil wir zuverlässig wissen, dass diese Treffen stattfinden müssen und weil wir auch diese Gespräche beeinflussen können, indem wir unsere Schulleitungen inhaltlich vorbereiten können. Möglicherweise können wir ja auch als Experten für schulische Probleme an diesen Gesprächen teilnehmen.

baymbl-2021-49

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