Sichtbar bleiben: bib-Vorstand am Staatsministerium

Vlnr. Ministerialrat Zerpies, ltd. Ministerialrätin Gürtner, Claudia Höhendinger, Christian Feja; nicht auf den Bild, aber hinter der Kamera: Birgit Hubbauer

Es geht in die zweite Runde: Auf "sichtbar werden" folgt "sichtbar bleiben". In diesem Zusammenhang kam der bib-Vorstand mit Christian Feja, Claudia Höhendinger und Birgit Hubbauer und die für die Beratungslehrer zuständigen Verantwortlichen des Staatsministeriums, ltd. Ministerialrätin Gürtner und Ministerialrat Zerpies in den Ausweichräumen des Ministeriums zusammen.

In einem fast zweistündigen Gespräch wurden aktuelle Themen erörtert und erläutert. Viel Zeit beanspruchte die Entwicklung im Bereich der beruflichen Schulen, die anscheinend noch viel zu wenig im Fokus des bib sind und denen wegen der sehr unterschiedlichen Schulprofile vom bib-Vorstand in Zukunft besondere Beachtung geschenkt werden wird. Ein weiterer großer Gesprächsblock war, wie die Schulsozialpädagogen so ins Schulsysstem integriert werden, dass sie nicht mit den Beratungslehrern in Konkurrenz treten.

Dass die Beratungslehrer eine gute Anlaufstelle für die Mobbingintervention, aber auch -prävention sein könnten, war Konsens. Das Problem dabei ist jedoch, dass damit mehrere Abteilungen befasst sind und es bereits bestehende Strukturen gibt. Es sei daher eine besondere Herausforderung für den bib, so die stellvertretende Vorsitzende Claudia Höhendinger, sich so in Prozess einzubringen, dass den betroffenen Schülern die bestmögliche Hilfe zuteil wird. "Sicherlich keine Lösung ist es, außerschulische Anbietern mit dem Thema zu befassen." Dies habe bei Expertenanhörung des Bildungsausschusses die Präsidentin des BLLV, Simone Fleischmann, vorgeschlagen. "Wir halten das für keine gute Idee, zumal es ja die Experten vor Ort gibt."

Weitere Themen waren die Situation der Beratungslehrer an den Grund-,Mittel- und Förderschulen sowie der Umstand, dass es Schulleiter an Realschulen und Gymnasien gibt, die die zusätzliche Entlastungsstunde für den Übertrittscoach dafür nutzen, den allgemeinen Entlastungsstundenpool aufzustocken.

Das sehr intensive und konstruktive Gespräch verlief in einer sehr angenehmen Atmophäre.

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