Beratungslehrer an der Grundschule (von Birgit Hubbauer):

  1. Einschulung: In Bereich der Grundschule testen Beratungslehrer zur Einschulung Kinder, die nicht eindeutig schulreif sind oder bei denen es um eine Zurückstellung oder eine vorzeitige Einschulung geht. Dabei beraten wir Eltern über die möglichen Konsequenzen. Elternabende: Wir organisieren für die Eltern der Schulanfänger Elternabende zu den Themen „Schulreife“, „Organisation in der Schule“ und dazu, wie Eltern pädagogisch unterstützt werden können.
  2. Wir helfen, wenn die Kinder Probleme beim Rechnen sowie beim Lesen haben.
  3. Wir helfen bei Lernstörungen oderTeilleistungsschwächen in allen Jahrgangsstufen:
  • Ansprechpartner für Kollegen
  • Unterstützung bei schwierigen Elterngesprächen
  • Testungen
  • Bindeglied zum MSD (mobilder sonderpädagogischer Dienst)
  • Hinzuziehen weiterer externer Ressourcen
  • Kooperation mit Erziehungsberatungsstelle / Jugendamt
  • Unterstützungsangebote für Eltern
  • als Ansprechpartner für betroffene Kollegen
  • als Bindeglied zur JaS (Jugendsozialarbeit an Schulen)
  • als Bindeglied zur Erziehungsberatungsstelle und zum Jugendamt

  1. Schullaufbahnberatung
  • Wir organisieren Informationsveranstaltungen für die Eltern zum Übertritt in der 3. und 4. Jahrgangsstufe
  • Wir testen Schüler und beraten Eltern
  1. Kooperation mit den Schulpsychologen / BL aus dem Landkreis
  2. Wir arbeiten in vielen Projekten mit (Themenbereiche: z.B. Inklusion, Mobbing, „Trau dich!“-Programm) und engagieren uns besonders in der Schulentwicklung.

3. Wir unterstützen bei „Problemfamilien“

  • als Ansprechpartner für betroffene Kollegen
  • als Bindeglied zur JaS (Jugendsozialarbeit an Schulen)
  • als Bindeglied zur Erziehungsberatungsstelle und zum Jugendamt

2. Was sind die Probleme?

Das größte Problem ist natürlich die fehlende Zeit, da ich allein mit den Infoveranstaltungen und den Einschulungstestungen mein Zeitbudget eigentlich schon mindestens zur Hälfte verbraucht hätte, gleichzeitig aber die Testungen und Beratungen bzgl. Teilleistungsschwächen / Lernschwierigkeiten etc. enorm zunehmen;

Ein weiteres Problem ist gerade bei uns im Grund- und Mittelschulbereich, dass nicht jede Schule einen Beratungslehrer hat, sondern man für mehrere Schulen eingeteilt ist, an denen man aber nur stundenweise vorbeischauen kann; hier sind lediglich einzelne Termine für bestimmte Überprüfungen möglich, eine vielseitige Beratung aber ausgeschlossen; oft kennen die Lehrer an diesen Schulen aufgrund des großen Personalwechsels einen gar nicht bzw. wissen nichts bzgl. der Zuständigkeiten; das bringt natürlich auch Schwierigkeiten bzgl. der Ausstattung mit Tests mit sich, da nicht jede Schule entsprechende Tests zur Verfügung hat und die Organisation der Tests dann immer einen ziemlichen Aufwand zur Folge hat.

Ein Kommentar zu “Beratungslehrer an der Grundschule (von Birgit Hubbauer):

  1. Maria Sax

    Liebe Birgit,
    vielen Dank für deinen Beitrag!
    Du sprichst mir aus der Seele, gerade, was die Probleme angeht. Vor allem die Zuständigkeit für mehrere Schulen finde ich schwierig, denn so hat man nie die Zeit, das Kollegium, die Besonderheit der Schule und der Schülerschaft und das Lehrerkollegium kennenzulernen – was alles Voraussetzung für eine gute Beratung wäre.

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